Wie das beligsche Newsportal VRT berichtet, ist die Abtei über dieses Angebot im Supermarkt äußerst verärgert. Zumal das Bier eigentlich nur über die Abtei zu beziehen ist. Nun tauchte auf ein Mal das Angebot in einem Supermarkt der niederländigschen Nachbarn auf. Was folgte, war ein mehr als deutlicher Brief, mit dem Jan Linders aufgefordert wurde, solche Machenschaften künftig zu unterlassen. Eine Pressemitteilung der Supermarktbetreiber konnte die Gemüter nicht beruhigen. So war in dieser neben guten Beweggründen und Respekt vor allen Trappistenbieren auch von einem ohne Gewinnabsicht organisierten Verkauf die Rede. Vor allem Letzteres dürfte den Mönchen sauer aufstoßen, denn das im Kloster um 3,75 Euro pro Flasche verkaufte Bier wurde Medienberichten zufolge von Jan Linders um einen Stückpreis von 9,95 Euro verkauft. Offen bleibt aber nicht zuletzt, über welche Wege die 300 Kisten überhaupt in die niederländischen Supermarktfilialen kamen. Vom Kloster selbst wird das vielfach ausgezeichnete und von Liebhabern weltweit geschätzte Bier jedenfalls nur an Ort und Stelle nach telefonischer Vorbestellung und in limitierten Mengen verkauft. Laut den „besonderen Bedingungen für den Verkauf von Bier“ werden Kunden als Endverbraucher betrachtet. Ohnehin verboten seien „Wucherpreise“, wie das Kloster dazu ausdrücklich bemerkt. Bild und Originalartikel: vrt.be/vrtnws/nl/2018/03/09/paters_westvleterenwillengeenwanpraktijkenmethuntrappistmeer Newsbericht AT: orf.at/stories/2429735